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Wie erfolgt die rechtliche Risikoanalyse der Klauseln meines Vertrags?

Erfahren Sie, wie Flow Counsel Klauseln nach ihrem rechtlichen Risikoniveau einstuft und auf welchen Kriterien die Analyse basiert.

Verfasst von Laura Wiest

Die Klauselanalyse in Flow Counsel hilft Ihnen dabei, rechtliche Schwachstellen in einem Vertrag aufzudecken, bevor sie zu Problemen führen. Jede Klausel wird automatisch auf Basis verschiedener Quellen bewertet: dem Gesetz und der Rechtsprechung. Diese Analyse basiert auf einer Risikoklassifizierung, die gemeinsam mit Experten für Vertragsgestaltung und -analyse entwickelt wurde und die Best Practices von Rechtsexperten widerspiegelt.


Eine präzise Einstufung für jede Klausel

Jede Klausel wird in eine der folgenden Kategorien eingeteilt: hohe Risiken, mittlere Risiken, geringe Risiken oder kein Risiko. So ist diese Klassifizierung zu verstehen:


🔴 Hohes Risiko: potenziell nichtige oder rechtswidrige Klauseln

  • Rechtswidrige Klausel: Verstößt gegen gesetzliche Konformitätskriterien (z. B. Fehlen einer geografischen/zeitlichen Begrenzung, einer finanziellen Gegenleistung etc.).

  • Nichtige Klausel: Entfaltet nach den anwendbaren Kriterien keine Rechtswirkung.

  • Unzulässige/missbräuchliche Klausel: Führt zu einem erheblichen Ungleichgewicht (ausschließlich bei Verbraucherverträgen).


🟠 Mittleres Risiko: Ungleichgewicht oder Ungenauigkeiten

Vertragliches Ungleichgewicht: Ungleichheiten bei den gegenseitigen Verpflichtungen, die zu einem erheblichen Ungleichgewicht führen können.

Beispiele:

  • Potenziell unzureichende finanzielle Gegenleistung.

  • Potenziell übermäßige oder unverhältnismäßige Vertragsstrafen.

  • Strikte Verpflichtungen, die einer Partei ohne ausreichende Gegenleistung auferlegt werden.

  • Zu restriktive Einschränkung der Rechte einer Partei.

Zu allgemein formulierte Klausel: Mangelnde Präzision, die zu Anwendungsschwierigkeiten führen oder die Klausel teilweise unwirksam machen kann.

Beispiele:

  • Fehlende Konkretisierung der Rechte und Pflichten der Parteien.

  • Unklarheiten bei den Umsetzungsmodalitäten (Dauer, Verlängerungsbedingungen, präzise Pflichten).

  • Vage oder allgemeine Formulierungen, die unterschiedlich ausgelegt werden können.


🟡 Geringes Risiko: redaktionelle Unklarheiten

Impräzise oder vage Formulierung, die zu Missverständnissen führen könnte, ohne jedoch die allgemeine Wirksamkeit der Klausel infrage zu stellen.

Beispiele:

  • Mangelnde Klarheit bei bestimmten Begriffen oder Konzepten (z. B. genaues Datum der Überprüfung, Übertragungsmodalitäten).

  • Geringfügige Widersprüche oder leichte Auslassungen in der Formulierung.


Kein Risiko erkannt

Die Klausel entspricht den identifizierten rechtlichen Standards und weist keine offensichtlich streitigen Punkte auf. Sie kann in der vorliegenden Form verwendet oder als Grundlage für andere, ähnliche Verträge genutzt werden.


✍️ Vorschläge und Umformulierungen

Für jede risikobehaftete Klausel bietet Flow Counsel:

  • Eine Erklärung des identifizierten Risikoniveaus.

  • Eine automatische, rechtlich sicherere Umformulierung, die Sie:

    • Direkt in Word einfügen können.

    • Als „erledigt“ markieren können, wenn Sie den Punkt manuell bearbeiten möchten.

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